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Wenn man heute ein PC Spiel kauft, so ist das sehr oft noch nicht das komplette Paket. Oft erscheint dann nach wenigen Monaten im Hauptmenu dieser kleine Punkt mit dem Namen DLC und dieser Punkt bereitet vielen Spielern echte Kopfschmerzen. Während man früher noch in den Laden stiefeln musste, um beispielsweise ein Add-On für das letzte Civilization zu kaufen, so wird einem heute diese Option fast auf das Auge gedrückt. Durch die immer bessere Technologie können Entwickler neuerdings auch sehr große Datenpakete zur Verfügung stellen und der Spieler kann diese oftmals in nur wenigen Minuten herunterladen. So ist dann ein DLC nicht nur ein einfacher Patch für das Hauptspiel, sondern kann selbst eine ganze Erweiterung darstellen. Dabei ist die Erfindung des DLC nicht auf PC Spiele beschränkt, sondern auch Konsolen von Sony oder Microsoft nutzen dieses Werkzeug sehr gerne. Da die meisten Internetgeschwindigkeiten inzwischen mehrere hundert Mal schneller sind, als sie es vor wenigen Jahren waren, so sind die PC Spieler also nicht die einzige Gruppe, welche von diesen Änderungen profitiert. Nutzer, welche größere Datenmengen über das Netz austauschen müssen oder auch Spieler von Online Casinos, begrüßen ebenfalls diese Veränderungen. Dabei wird der DLC wie erwähnt jedoch nicht von allen Spielern als wirkliche Innovation gefeiert.

Kosten VS Nutzen

In der Vergangenheit sind eine Vielzahl von Spielen mit DLCs ausgestattet worden und die Auslegung eines DLC war dabei stets unterschiedlich. Während Entwickler wie Naughty Dog ihren Top Titel wie The Last of Us (2013) mit einem eigenen Einzelspieler DLC ausstatten (Left Behind, 2014), so gehen andere Entwickler etwas anders an die Sache heran. So werden oft von Entwicklern nur kosmetische Gegenstände gegen Geld bereitgestellt oder maximal neue Mehrspielerkarten aktiviert. Da diese DLCs jedoch nicht verpflichtet sind, so betonen die Entwickler stets, dass Spieler keinen Nachteil haben wenn sie diese Dinge nicht kaufen würden.

Pässe

Natürlich sind die Studios sehr daran interessiert, dass die Spieler ihren Titeln auch schön treu bleiben und so wollen sie nicht immer jeden kleinen DLC einzeln stehen lassen. Daher haben immer mehr Entwickler so genannte Season Pässe eingeführt, welche natürlich auch etwas teurer sind. Mit diesen Paketen ausgestattet kann der Spieler jederzeit Zugriff auf die bestehenden DLCs nehmen und auch immer die neusten Erweiterungen herunterladen. Da er bereits vorher dafür gezahlt hat ist die Sache noch viel einfacher und vor allem unkomplizierter. Wenn Du selbst also schon im Vorfeld weißt, dass Du ein bestimmtes Spiel über einen längeren Zeitraum spielen wirst, so lohnt sich so ein Pass sehr oft. Selbstredend kommt es für den Spieler teurer, wenn er sich alle Dinge einzeln kauft statt einfach nur einmal in den Pass zu investieren.

Fazit

Man muss zwar kein Fan von dem Konzept der DLCs sein, aber in jedem Fall hat man als Spieler dadurch die Möglichkeit schnell und einfach an Inhalte zu kommen. Wenn Du Dir jedoch unsicher bist welche Qualität ein neuer DLC hat, so solltest Du stets auf Erfahrungsberichte von anderen Spielern warten. Wie andere Zusätze ist ein DLC eine nette Ergänzung, aber kein Spieler ist dazu verpflichtet extra Geld zu investieren und solange dieser Umstand beibehalten wird sind DLCs in jedem Fall eine gute Sache für Fans.